Sehenswürdigkeiten
Steinach mit seinem Ortsteil Welschensteinach ist eine idyllisch gelegene Gemeinde im mittleren Schwarzwald.
Stille Täler, einsame Bauernhöfe, Obstwiesen, sonnige Berghöhen mit weitem Ausblick, das alles können Sie bei Wanderungen, Radtouren oder mit dem Auto erleben.
Und natürlich die badische Küche mit einheimischen Spezialitäten, auf die Sie bei Ihren Ausflügen immer wieder stoßen werden, sei es der einsame Bergbauernhof mit Produkten aus eigener Herstellung oder das Sterne-Restaurant.
Diese alte, tausendjährige Kulturlandschaft bietet Museen, Kirchen, Burgen, alte Stadtkerne an denen man die wechselvolle Geschichte ersehen kann. Sie finden Freibäder, Cafés in alten Stadtkernen oder den europaweit bekannten Europapark Rust nur 40 km entfernt.
Sehenswürdigkeiten im Ortsteil Steinach
Heimat- und Kleinbrennermuseum
In der Ortsmitte, direkt neben Steinachs Wahrzeichen, dem Fachwerkhaus "Schwarzer Adler" befindet sich das Heimat- und Kleinbrennermuseum, das im Jahr 2001 sein 25jähriges Bestehen feiert. Schwerpunkte des Museums sind die Kleinbrennerei, örtliches Bierbrauergewerbe, Geschichte, Brauchtum, Mineralien, Handwerk und bäuerliches Leben. Zu besichtigen gibt es außerdem saisonal wechselnde Sonderschauen.
Öffnungszeiten: 1. und 3. Sonntag im Monat 16.00 - 18.00 Uhr und mittwochs von 10.00 - 12.00 Uhr (Von Mai bis Oktober)
Freier Eintritt!
Kontakt: Historischer Verein
Kirche "Heilig Kreuz"
Steinachs Pfarrkirche ist eine der schönsten Barockkirchen und die einzige im Kinzigtal mit Zwiebelturm. Die Fundamente gehen in die Zeit um 1150 zurück. Als Überbleibsel aus der Gotik stammt der Tabernakel im Untergeschoss aus dem Jahre 1480. In der heutigen Form stammt die Pfarrkirche aus dem Jahre 1750. Wundervolle Plastiken des Bildhauers Joseph Kaltenbach sind zu sehen.
In vollem Glanz erstrahlt die Kirche seit der letzten Renovierung, bei der auch die einfachen Beleuchtungskörper stilgerecht gegen prunkvolle Kronleuchter getauscht wurden.
"Schwarzer Adler"
Direkt in der Ortsmitte von Steinach steht das Wahrzeichen, ein weit über das Kinzigtal hinaus bekanntes Fachwerkhaus von 1716.
"Schneekapelle"
Der offizielle Name der schmucken kleinen Kirche lautet: Kapelle Maria-Schnee. Die erste Kapelle wurde in der 2. Hälfte des 15. Jh. errichtet, der neuere Teil wurde 1715-16 erbaut.
Nach verschiedenen Renovierungen erstrahlt die Kapelle in neuem Glanz. Sie liegt an der Verbindungsstraße zum Ortsteil Lachen.
"Vögeles Mühle"
Im Ortsteil Niederbach liegt die Hofmühle aus dem Jahre 1835. Bis zum Jahr 1966 war sie in Betrieb, 1989-93 wurde sie renoviert und zu einem echten Schmuckstück hergerichtet.
Eine Innenbesichtigung mit Vorführung und Vespermöglichkeit ist nach Vereinbarung möglich.
Kontakt: Vögeles Mühle
Steinacher Kräuterpfad
Auf ca. 1,8 km Länge werden auf dem Steinacher Kräuterpfad, einem Naturlehrpfad, 35 verschiedene heimische Kräuter beschrieben.
Deren Aufbau und Anwendung in der Naturheilkunde sind genau erklärt. Lage: Artenberg/Schwenden, Zugang über Welschensteinacher Straße.
Der ortsansässige Heilpraktiker, Herr Roland Moser, hat zum Kräuterpfad ein umfassendes „Kräuterbüchle" zusammengestellt und hält, speziell in den Sommermonaten, interessante Vorträge zum Thema „Heilkräuter und ihre Wirkung".
Sehenswürdigkeiten im Ortsteil Welschensteinach
Pfarrkirche "St. Peter und Paul"
Die jetzige Pfarrkirche im Ortsteil Welschensteinach, den Apostelführern Petrus und Paulus gewidmet, liegt am Abhang des Kirchbergs. Sie ist ein romanischer einschiffiger Bau, welcher der fürstenbergische Baumeister Franz Joseph Salzmann im Jahre 1771 erstellte.
Der an der Nordseite des Chores anstoßende viereckige Turm bis einschließlich des Uhrgeschosses entstammt dem 12. und 13. Jahrhundert.
Museumsspeicher
Um den Speicher des Schwendseppenhofs in Welschensteinach vor dem Verfall zu retten, wurde er 2001 von Grund auf in den alten Techniken restauriert und zum Heimatmuseum umgestaltet. Das Mauerwerk besteht aus Bruchsteinen, die mit Lehm ausgefugt wurden. Die Kellerdecke wurde mit Lehmwickeln verkleidet und das Dach mit Stroh gedeckt.
Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Fruchtkasten ist recht gut erhalten. Er wurde später eingefügt, der Speicher selbst ist noch viel älter. Er dient nun als Museum, in dem all das zu sehen ist, was bäuerliches Leben in Welschensteinach früher beinhaltete: längst vergessene, landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge, Haushaltsgegenstände und Arbeitskleidung, sowie die heimischen Trachten. Auch religiöse Bilder und Gegenstände und Dinge aus dem Schul- und Vereinsleben sind ausgestellt.
Für Besichtigungen bestehen keine festen Öffnungszeiten, deshalb bei Interesse einfach einen Termin mit dem Museumsbetreuer Josef Merkel, Telefon 07832/1094 oder Hannelore Maier, Telefon 07832/8425 vereinbaren.
Wassertretstelle Tannenwaldweg
Im Ortsteil Welschensteinach wurde am Tannenwaldweg diese Naherholungsanlage eingerichtet. Idyllisch am Waldrand gelegen bietet sie Ruhe und Entspannung für Einheimische, Gäste und Wanderer.
Schirrmaierhütte
Auf Gemarkung Welschensteinach liegt das beliebte Wanderziel. Es ist von Steinach aus etwa in 1 Stunde zu Fuß zu erreichen. In den Sommermonaten wird die als Schutzhütte ausgewiesene Schirrmaierhütte sonn- und feiertags durch den Verschönerungsverein bewirtet. Die Hütte liegt etwa 400 m ü M.