Bürgerveranstaltung „Kommunale Wärmeplanung für Steinach“

Bürgerveranstaltung „Kommunale Wärmeplanung für Steinach“

Die Wärmeversorgung nachhaltig und klimaneutral gestalten - wie das gehen kann, präsentieren badenovaNETZE und die Gemeinde Steinach bei der

Bürgerveranstaltung „Kommunale Wärmeplanung für Steinach“ am 9. Februar 2026 von 18.00 Uhr - 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Steinach.

Die Landesregierung strebt im Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz bis 2040 eine klimaneutrale Energieversorgung an. Um zu diesem Ziel beizutragen, lässt Steinach im Konvoi mit Haslach, Fischerbach, Hofstetten und Mühlenbach einen kommunalen Wärmeplan erstellen. Der Wärmeplan präsentiert eine Strategie, mit der das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung erreicht werden kann. Das Projekt umfasst vier Arbeitsschritte:

Im Zuge der Bestandsaufnahme werden die Gebäudestruktur und die aktuelle Energieträgerverteilung in der Gemeinde erfasst. Mit der anschließenden Potenzialanalyse wird untersucht, welche erneuerbaren Energien vor Ort einer zukünftigen Wärmeversorgung zur Verfügung stehen könnten. Eine Szenarienberechnung bildet die Entwicklung zur klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040 ab. Die abschließende Wärmewendestrategie zeigt auf, wo Energie eingespart werden kann und wie die zukünftige Infrastruktur der Wärmeversorgung in Steinach aussehen kann. Dazu werden Steckbriefe und Maßnahmen erstellt.

Seit dem Start im November 2024 hat haben die Konvoi-Gemeinden gemeinsam mit der badenovaNETZE den kommunalen Wärmeplan erarbeitet. Bürgermeister Benedikt Eisele lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich über die Vorstellungen zur zukünftigen Wärmeversorgungsstruktur in Steinach zu informieren und sich am Prozess zu beteiligen. 

Im Vortrag werden die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung und die von der Gemeinde zu ergreifenden Maßnahmen aufgezeigt. Im Anschluss wird ein kurzer Überblick zu den Themen Fördermittel und Heizungstausch geboten. Moderiert wird die Veranstaltung durch badenovaNETZE.

Die Bürgerinnen und Bürger bekommen die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen sowie eigene Vorstellungen, Erwartungen oder Erkenntnisse zu äußern. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Beiträge gesammelt, evaluiert und im Fachgutachten berücksichtigt.

Die Gemeinde und die Projektleitung freuen sich über eine rege Mitwirkung der Bevölkerung.